Die ersten urkundlichen Beweise über eine Besiedlung der Lüneburger Heide stammen aus dem Jahre 5 nach Christus, als die Römer versuchten auch den nördlichen Teil Germaniens zu erobern. Man spricht davon, dass die Römer ein Lager in Höhbeck errichten haben, und noch heute Funde aus dieser Zeit erhalten sind. Allerdings geb man das Erobern dieses Gebietes schnell auf. Gegen Ende des 6. Jahrhunderts spricht man erstmals von den Sachsen, die in der Lüneburger Heide gewesen sein müssen. Aufgrund von Grabstätten kann man viele genaue Informationen über die Völkerwanderung in der Lüneburger Heide sagen. Die naturelle Entwicklung der Lüneburger Heide ist auch zu erklären. Aufgrund von sehr trockenem und sandigen Boden, war in diesem Gebiet die Landwirtschaft ein tragender Punkt. Die Siedler welche hier in dem Gebiet lebten rodeten die Gebiete ab und zogen weiter zu fruchtbarerem Boden. In dieser Art von Boden konnte sich aber die Besenheide gut durchsetzen und siedelte sich hier an. Man weiss, dass die kleinen Dörfer von Wäldern und Acker ungeben waren. Es war zu dieser Zeit üblich, dass Mensch und Tier unter einem Dach, in einem Haus lebten. Diese Häuser waren zusammen zu Haufendörfer gebildet. Was bedeutet, dass hier kleine Siedlungen gebildet wurden, die gemeinschaftliche Backhäuser hatten.
Archiv für Dezember 2007
Geschichtliches über die Lüneburger Heide
Montag, 10. Dezember 2007Die Stadt Celle
Mittwoch, 05. Dezember 2007Die Lüneburger Heide fasziniert ihre Besucher nicht nur durch die Naturschönheiten, die man hier findet, sondern auch durch ihre vielen Städte, voller Geschichte und Kultur. Das südliche Tor zur Lüneburger Heide ist Celle, eine der attraktivsten Städte der Region. Die historischen Bauten der Stadt bieten noch heute einen Einblick in die Vergengenheit. Die Lage der Stadt Celle, an dem Fluss Aller, verleiht der Stadt einen typisches Flair. Die ersten Informationen über die Stadt stammen aus dem Jahr 986. Dies ist auch das Jahr, in welchem Celle das erste Mal urkundlich erwähnt wurde. Aus diesen Urkunden weiß man, dass am Anfang der Name der Stadt “Kellu” war. Das heißt so viel wie “Siedlung am Fluss”. Erst in den darauffolgenden Jahrhunderten wurde daraus der heutige Name Celle. Zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt zählen das Schlosstheater, welches das älteste Theater ist, in dem noch Theateraufführungen stattfinden. Aber auch das Bomann-Museum sollte man bei einem Besuch in Celle nicht verpassen. Geprägt wird die Stadt auch durch ihre schöne Altstadt, die ein ganz besonderes, historisches Flair hat. Der Französische Historische Garten ist das Highlight der Stadt. Der Tourismus spielt in der Stadt Celle in wirtschaftliche Hinsicht keine große Rolle. Hier sind die industriellen Betriebe die treibende Kraft.